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Differenzstromwächter - Differenzstromüberwachungsgeräte

Differenzstromüberwachung in geerdeten Stromversorgungen (TT- und TN-Netzen) - VARIMETER RCM

Differenzstromwächter, auch RCM (Residual Current Monitor) genannt, messen und überwachen Differenzströme bzw. Fehlerströme in geerdeten Stromversorgungssystemen (TN- und TT-Netzen). Hierbei erfolgt eine Fehlerstromüberwachung nach dem Prinzip der Differenzstrommessung und dient vorrangig zur Vermeidung von teuren Stillstandszeiten und zur Verhütung von Brandgefahr, die durch schleichende Isolationsfehler latent besteht. Differenzstromüberwachungsgeräte werden in Anlagen eingesetzt, in denen im Fehlerfall eine Meldung, jedoch keine Abschaltung erfolgen soll. Im Vergleich zu Fehlerstromschutzschaltern (RCD), die bei bestimmten Bemessungsfehlerströmen auslösen und eine sofortige Abschaltung bewirken, zeigen Differenzstromwächter einen Fehlerstrom frühzeitig an und melden eine Isolationsverschlechterung beispielsweise über einen Ausgangskontakt.

Durch die frühzeitige Erkennung von Isolationsfehlern sowie vorbeugende Wartung und Instandhaltung außerhalb der Betriebszeiten lassen sich unerwartete Stillstände von Maschinen und Anlagen vermeiden und führen somit nicht zu ungewollten Betriebsunterbrechungen, Sachschäden und hohen Kosten. Differenzstromüberwachungsgeräte der Serie VARIMETER RCM (Residual Current Monitor) sind sowohl als reine Wechselströme AC und pulsierende Gleichströme DC (Typ A nach IEC/TR 60755) verfügbar sowie auch als allstromsensitiver Differenzstromwächter (Typ B) Wechselströme AC, pulsierende und glatte Gleichfehlerströme DC erhältlich.

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Differenzstromwächter - Differenzstromüberwachungsgeräte

Differenzstromüberwachung in geerdeten Stromversorgungen (TT- und TN-Netzen) - VARIMETER RCM

Differenzstromwächter, auch RCM (Residual Current Monitor) genannt, messen und überwachen Differenzströme bzw. Fehlerströme in geerdeten Stromversorgungssystemen (TN- und TT-Netzen). Hierbei erfolgt eine Fehlerstromüberwachung nach dem Prinzip der Differenzstrommessung und dient vorrangig zur Vermeidung von teuren Stillstandszeiten und zur Verhütung von Brandgefahr, die durch schleichende Isolationsfehler latent besteht. Differenzstromüberwachungsgeräte werden in Anlagen eingesetzt, in denen im Fehlerfall eine Meldung, jedoch keine Abschaltung erfolgen soll. Im Vergleich zu Fehlerstromschutzschaltern (RCD), die bei bestimmten Bemessungsfehlerströmen auslösen und eine sofortige Abschaltung bewirken, zeigen Differenzstromwächter einen Fehlerstrom frühzeitig an und melden eine Isolationsverschlechterung beispielsweise über einen Ausgangskontakt.

Durch die frühzeitige Erkennung von Isolationsfehlern sowie vorbeugende Wartung und Instandhaltung außerhalb der Betriebszeiten lassen sich unerwartete Stillstände von Maschinen und Anlagen vermeiden und führen somit nicht zu ungewollten Betriebsunterbrechungen, Sachschäden und hohen Kosten. Differenzstromüberwachungsgeräte der Serie VARIMETER RCM (Residual Current Monitor) sind sowohl als reine Wechselströme AC und pulsierende Gleichströme DC (Typ A nach IEC/TR 60755) verfügbar sowie auch als allstromsensitiver Differenzstromwächter (Typ B) Wechselströme AC, pulsierende und glatte Gleichfehlerströme DC erhältlich.

Highlights

  • Hohe Anlagenverfügbarkeit durch frühzeitige Fehlermeldung
  • Zeit- und kostensparende Instandhaltung
  • DGUV Vorschrift 3 konform
  • Einfache Einstellung über rastende Drehschalter
  • Aderbrucherkennung im Messkreis
  • Melden statt abschalten

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Wiederkehrende Prüfung nach DGUV Vorschrift 3 (BGV A3)

Voraussetzung für einen sicheren, fehlerfreien Betrieb elektrischer Anlagen und Betriebsmittel ist die dauerhafte Sicherstellung ihres ordnungsgemäßen Zustandes. Die dafür erforderlichen Prüfarten und –fristen sind in der Unfallverhütungsvorschrift DGUV Vorschrift 3 (ehemals BGV A3) festgelegt. Bei der konventionellen Isolationsprüfung müssen die zu prüfenden elektrischen Anlagen und Betriebsmittel abgeschaltet sein - eine zeit- und kostenintensive Aufgabe. Durch den Einsatz eines fest eingebauten Differenzstrom-Überwachungssystems (RCMS) kann auf das Abschalten verzichtet werden. Weitere Informationen zum Thema wiederkehrende Prüfung nach DGUV Vorschrift 3 (BGV A3).

Melden statt Abschalten - Funktionsprinzip Differenzstromüberwachung

Ungeplante Betriebsunterbrechungen von Maschinen und Anlagen sind ein erheblicher Kostenfaktor. Isolationsfehler sind hier ein häufiger Grund. In geerdeten Netzen (TN- und TT-Systemen) gewährleisten Differenzstromwächter eine verlässliche Fehlerstromüberwachung. Teure Stillstandszeiten werden dadurch vermieden, des Weiteren wird einer möglichen Brandgefahr vorgebeugt, die durch schleichende Isolationsfehler latent besteht. Die Differenzstromwächter sind universell einsetzbar, da sie Gleich(DC)- und Wechselströme (AC) gleichermaßen erkennen.

Die Differenzstrommessung erfolgt über einen externen Differenzstromwandler. Durch den Wandler werden alle Leiter des zu schützenden Abganges (ohne PE) geführt. Im fehlerfreien Netz ist die Summe aller Ströme gleich Null, so dass im Differenzstromwandler (Messstromwandler) keine Spannung induziert wird. Fließt durch einen Isolationsfehler ein Fehlerstrom über Erde ab, verursacht die Stromdifferenz im Stromwandler einen Strom, der von dem Differenzstromüberwachungsgeräte erkannt und ausgewertet wird.

Unterschied zum Fehlerstrom-Schutzschalter:Fehlerstrom-Schutzschalter, sogenannte RCD (Residual Current Protective Device), bewirken immer eine sofortige Abschaltung. Folgen sind kostenintensive Anlagenstillstände oder Datenverluste.

Differenzstromwächter hingegen können den aktuellen Fehlerstrom anzeigen und das Überschreiten von Ansprechwerten melden und/oder auch abschalten. Der Anlagenbetreiber erhält so frühzeitige Informationen über sich anbahnende kritische Betriebszustände und vermeidet damit mögliche Personen-, Brand- und Sachschäden. Die Differenzstromwächter der VARIMETER RCM Familie, mit externen oder auch integrierten Differenzstromwandlern, überwachen permanent Ihre Anlage auf Fehlerströme. Die Verminderung der Isolation wird frühzeitig angezeigt, um Maßnahmen zur vorbeugenden Wartung und Instandhaltung einzuleiten.

Alle Leiter des zu schützenden Abganges (ausgenommen Schutzleiter) werden durch den Differenzstromwandler geführt. Im fehlerfreien Netz ist die Summe aller Ströme gleich Null; im Wandler wird keine Spannung induziert. Fließt ein Fehlerstrom über Erde, so verursacht die Stromdifferenz einen Strom im Wandler. Dieser wird von der Elektronik des Differenzstromwächters erfasst und ausgewertet.

Das Messverfahren gilt für Differenzstromwächter in Anwendungen mit reinen Wechselströmen AC und pulsierenden Gleichströmen DC (Typ A nach IEC/TR 60755). Bei allstromsensitiven Differenzstromüberwachungsgeräten (Typ B) kommen besondere Messverfahren zum Einsatz. Sie sind für die Messung aller Fehlerstromarten in elektrischen Anlagen geeignet: Wechselströme AC, pulsierende und glatte Gleichfehlerströme DC.

Funktionsprinzip Differenzstromüberwachung

Funktionsprinzip Differenzstromüberwachung

Sie möchten ungeerdete Stromversorgungen (IT-Netze) überwachen?

Zur Isolationsüberwachung in ungeerdeten Netzen werden Isolationsüberwachungsgeräte eingesetzt. Isolationswächter, auch IMD (Insulation Monitoring Device) genannt, überwachen den Isolationswiderstand in ungeerdeten Systemen (IT-Netzen). Die Normen DIN VDE 0100-410 und DIN VDE 0100-710 schreiben die Verwendung eines Isolationsüberwachungsgerätes in ungeerdeten Netzen vor, um einen ersten Fehler zwischen einem aktiven Leiter und einem Körper oder gegen Erde zu melden.

Differenzstromüberwachungsgeräte optimal an Ihre Branche anpassen

Das Anwendungsspektrum von Differenzstromüberwachungsgeräte reicht von Rechenzentren/IT, GebäudeautomationStahl- und Metallindustrie über Krankenhäuser, Verkehrstechnik bis hin zu Papier- und Druckindustrie.